Die entwicklung der mulita

Miguel Fernández

Resumen


Die Tatsache, daβ die Xenarthra unter allen Sáugern wohl diejenige Ordnung sind, deren Embryologie zurzeit am schlechtesten bekannt ist, veranlaβte mich, sofort nach meinem Anfang 1906 erfolgten Eintritt in das La Plata Museum, Material von einer der beiden in der Provinz Buenos Aires häufigsten Formen, Tatusia hybrida Desm., der Mulita, zu sammeln. Der Hauptgrund, grade diese Form zu wählen, war für mich, daβ sie als Delikatesse hier sehr geschätzt und deshalb in der Jagdzeit, besonders während der Monate Mai, Juni und Juli, zu Tausenden auf die Märkte gebracht wird, sodaβ ich hoffen konnte, auch lebende Exemplare relativ leicht zu erhalten. In der Tat wurden mir innerhalb der ersten drei Jahre 1906—1909 über 230 Weibchen zugesandt. Hiervon erhielt ich etwa 60 Exemplare durch dié Güte der Herren Fr. Funke und E. Schröder, aus der Estancia “LaCautiva" Córdoba, während ich die übrigen durch eine hiesige Delikatessenhandlung bezog. Nach Aussagen des Inhabers derselben waren diese Tiere alle in der Umgebung von General La Madrid, (Prov. Buenos Aires) gefangen. Die letzten Jahre war es kaum möglich, noch eine irgendwie nennenswerte Anzahl von Mulitas zu erhalten, da diese — möglicherweise infolge der schonungslosen Verfolgung grade während der Tragzeit, vielleicht auch aus anderen Ursachen und nur vorübergehend — stark zurückgegangen zu sein scheinen. Darum muβte ich leider meinen Plan, die definitive Arbeit erst zu veröffentlichen, wenn sich eine genügend groβe Anzahl junger Stadien in meinem Besitz befände, aufgeben, umsomehr, als es mir auch nicht gelang, den Tieren in der Gefangenschaft hinreichend natürliche Lebensbedingungen zu bieten, um ihnen hier die Fortpflanzung zu ermöglichen.



Palabras clave


Embriología; Xenartros; Dasipódidos; Mulitas; Tatusia hybrida Desm.; Argentina;

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Revista del Museo de La Plata

Versión en línea: ISSN - 2545-6377
Versión impresa: ISSN - 2545-6369