Ichthyosaurier aus der kreide argentiniens

Friedrich von Huene

Resumen


Im Museum zu La Plata befinden .sich einige wenige Ichthyosaurierreste, von denen einer eine gewisse Wiechtigkeit besitzt. Diese Reste stammen aus dem Tithon des Cerro Lotena, 50 km südöstlich von Zapala im Territorium Neuquen, aus dem Tithon von Minas de Plafadita bei Salas in der Provinz Mendoza und aus dem Neokom des Cerro Belgrano am Lago Belgrano im Territorium Santa Cruz.

Der zuletzt genannte Fund ist interessant, weil ausser mehreren Wirbeln noch Teile der Vorderextremitäten erhalten sind, und man aus der Kreide noch fast nichts von zusammenhängenden Extremitäten kennt. Die Extremitätenstruktur aber ist zur Beurteilung von lchthyosauriern von besonderer Wichtigkeit.

In dem Zeitraum von Trias bis Kreide, in dem überhaupt die Ichthyosaurier vorkommen. sind die zu Flossen umgebildeten Extremitáten (speciell Vorderextremitäten) nach zwei Prinzipien aufgebaut, sie sind entweder longipinnat oder latipinnat, d. h. in dem ersten Falle schliessen sich die Fingerstrahlen in direkter Linie an je ein proximales Carpale an, folglich sind dort weniger als 5 echte Finger vorhanden, in dem zweiten Falle aber gehen von dem mit zwei distalen Facetten versehenen Intermedium 2 Fingerstrahlen aus, folglich sind hier — wenigstens bei den triassischen und altjurassischen Gattungen—5 echteFinger vor handen; erst im oberen Jura tritt eine sekundäre Reduktion auf 4 echte Fingerstrahlen ein. Ausserdiesen echten Fingerstrahlen kommen sowohl auf der ulnaren wie auf der radialen Seite noch sesamoide Ketten von Polygonalknöchelchen vor, die Fingerstrahlen vortäuschen können. So sind eine Anzahl verschiedener Strukturmöglichkeiten gegeben. Es braucht hier nicht näher ausgeführt zu werden, dass das ganze Skelett der Ichthiyosaurier mit diesen Merkmalen in Korrelation steht.



Palabras clave


Reptiles; Ictiosauros; Argentina; Cretácico;

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Revista del Museo de La Plata

Versión en línea: ISSN - 2545-6377
Versión impresa: ISSN - 2545-6369